OIL CHECK 500

Kontinuierliche Restölmessung für maximale Sicherheit in der pharmazeutischen Produktion und lebensmittelverarbeitenden Industrie
23. Januar 2026 durch
OIL CHECK 500
Wilfried Leitenberger

OIL CHECK 500: Die smarte Lösung zur kontinuierlichen Überwachung von Restöl in Druckluft

Öldampf in der Druckluft ist ein oft unterschätztes Risiko. Er kann nicht nur zu Funktionsstörungen und erhöhtem Verschleiß an Maschinen führen, sondern auch die Qualität von Endprodukten gefährden - ein kritischer Faktor insbesondere in der pharmazeutischen Industrie und in der Lebensmittelindustrie, wo strengste Hygienevorschriften und gesetzliche Auflagen gelten. Auch in Krankenhäusern spielt die Druckluftqualität eine zentrale Rolle, etwa bei medizinischen Geräten oder in sterilen Bereichen. 

Mit dem neuen OIL CHECK 500 von CS INSTRUMENTS steht ein innovatives Messgerät zur Verfügung, das Restöl in Druckluft und weiteren Gasen wie  N₂, CO₂, N₂/He und N₂/H₂ kontinuierlich und zuverlässig überwacht - und dabei höchste Reinheitsanforderungen erfüllt.

Warum Druckluft in der Pharmaindustrie unverzichtbar ist?

Überall dort, wo höchste Anforderungen an die Prozesssicherheit gelten - etwa in der Pharma-, Lebensmittel- oder Medizintechnik-, ist die Qualität der Druckluft ein zentraler Faktor. Sie beeinflusst nicht nur die Produktreinheit, sondern auch die Zuverlässigkeit und Stabilität der gesamten Anlage. Da Druckluft sowohl direkten als auch indirekten Kontakt mit Produkten, Verpackungen oder Anlagenkomponenten haben kann, ist ihre Reinheit entscheidend für einen störungsfreien und sicheren Produktionsablauf.

Gerade in sensible Bereichen wie der pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Industrie (z.B. bei der Tablettenherstellung, Reinigung von Anlagen und Behältern oder Verpackung und Transport von Rohmaterialien und Fertigprodukten) kann bereits eine minimale Verunreinigung gravierende Folgen haben - von Qualitätsmängeln über Produktionsausfälle bis hin zu Risiken für die Verbrauchersicherheit. Eine kontinuierliche Überwachung der Druckluftqualität ist daher unerlässlich, um Prozesssicherheit, Produktqualität und Anlageneffizienz dauerhaft zu gewährleisten.

Was sind typische Risiken für die Druckluftqualität?

Die Qualität der Druckluft hängt stark von den Umgebungsbedingungen, der Aufbereitungskette und dem Kompressorsystem ab. Verschiedene Verunreinigungen können die Druckluft negativ beeinflussen und damit sowohl die Produktqualität als auch die Prozesssicherheit gefährden.

Typische Quellen für Verunreinigungen sind:

  • Feststoffpartikel (z.B. Staub): Sie gelangen über die Ansaugluft in das System oder entstehen durch Abrieb innerhalb der Anlage. Eine hochwertige Staubfiltration ist daher unverzichtbar, um Partikel zuverlässig abzuscheiden und die nachgelagerten Komponenten zu schützen.
  • Wasserdampf und Kondensat: Feuchtigkeit kann zu Korrosion, Biofilmbildung und Störungen im Produktionsprozess führen. Taupunktsensoren von CS INSTRUMENTS ermöglichen hier eine präzise Überwachung des Feuchtegehalts und helfen, den optimalen Trocknungsgrad sicherzustellen.
  • Kohlenwasserstoffe und Öl: Schon geringste Öldampf- und Aerosolanteile können Produkte verunreinigen oder empfindliche Anlagenkomponenten schädigen. Der OIL CHECK 500 überwacht diese kritischen Parameter kontinuierlich und gewährleistet damit maximale Sicherheit und Nachvollziehbarkeit.
  • Mikroorganismen aus der Umgebungsluft: Diese können in die Druckluft gelangen und zu hygienischen Risiken führen - insbesondere in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Hier empfiehlt sich eine regelmäßige Erprobung und mikrobiologische Kontrolle im Labor, um die Wirksamkeit der Aufbereitung zu verifizieren.

Selbst ölfreie Kompressoren bieten keine absolute Garantie für 100 % ölfreie oder keimfreie Druckluft. Neben einer regelmäßigen Wartung ist deshalb vor allem die Qualität der Ansaugluft und der eingesetzten Aufbereitungskomponenten entscheidend, um dauerhaft eine hohe Druckluftreinheit sicherzustellen.

Welche Standards, Richtlinien und Technologien sichern die Druckluftqualität?

Für die Qualität der Druckluft existieren keine einheitlichen gesetzlichen Vorgaben. Pharmaunternehmen und andere Branchen mit hohen Anforderungen orientieren sich daher an etablierten Normen und regulatorischen Leitlinien, um die Reinheit der Druckluft sicherzustellen.

Die DIN ISO 8573-1 definiert dabei weltweit anerkannte Qualitätsklassen für Partikel, Feuchtigkeit und Öl in Druckluft. Ergänzend bietet das VDMA-Einheitsblatt 15390 praktische Empfehlungen zur Auswahl der geeigneten Qualitätsstufen, angepasst an die jeweiligen Anwendungsfälle. Regulatorische Konzepte wie GMP, FDA und QRM unterstützen die Unternehmen zusätzlich bei der Festlegung und Einhaltung der Anforderungen.

Ein zentraler Aspekt ist, dass die Druckluftqualität stets an den individuellen Prozess angepasst werden muss: Bereiche mit direktem Produktkontakt verlangen deutlich höhere Reinheitsanforderungen als etwa Steuer- oder technische Druckluft.

Um diese Anforderungen dauerhaft und zuverlässig zu erfüllen, setzen moderne Produktionsstätten auf eine kontinuierliche Online-Überwachung der Druckluftqualität. Diese ermöglicht nicht nur die Einhaltung von Normen wie ISO 8573-1, sondern auch eine präzise Chargenrückverfolgung sowie die Minimierung von Ausschuss. Bei Grenzwertüberschreitungen kann sofort reagiert werden, was die Prozesssicherheit weiter erhöht.

Ein 24/7-Monitoring gilt heute als Standard in pharmazeutischen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben, da es nicht nur die gleichbleibende Qualität der Druckluft gewährleistet, sondern auch die erforderliche Dokumentation für Audits und Inspektionen jederzeit bereitstellt.

OILCHECK 500: Ein neues Level der Restölmessung

Der OIL CHECK 500 setzt neue Maßstäbe bei der Überwachung kritischer Druckluftparameter:

  • Patentierte interne Nullpunkt-Justage durch Variation verschiedener Druckstufen - ganz ohne externe Kalibrierung
  • Tauschbare Sensoreinheit: einfache Rekalibrierung vor Ort, kein Einschicken des Geräts mehr notwendig
  • Kontinuierliche Restölmessung für Druckluft und verschiedene Gase

Damit bietet das Gerät nicht nur höchste Messgenauigkeit, sondern auch praktische Vorteile im Betrieb:

 weniger Aufwand, weniger Stillstand, maximale Sicherheit

FAZIT

Die Anforderungen an Druckluft in der pharmazeutischen Produktion sind hoch - und das aus gutem Grund. Verunreinigungen durch Öl oder andere Partikel können schwerwiegende Folgen haben. Mit modernen Normen, klaren Qualitätsrichtlinien und vor allem innovativer Messtechnik wie dem OILCHECK 500 können Unternehmen diese Herausforderungen sicher und zuverlässig meistern.

Überall dort, wo es auf höchste Qualität ankommt und es nicht bei einem Versprechen bleiben soll, ist eine kontinuierliche und präzise Überwachung der Druckluft unerlässlich. Nur so lässt sich gewährleisten, dass Produktsicherheit und Prozessstabilität dauerhaft gewährleistet sind.

Mit dieser ganzheitlichen Herangehensweise werden nicht nur die Produktsicherheit, sondern auch die Prozesseffizienz auf ein neues Niveau gehoben - für maximale Sicherheit und Wirtschaftlichkeit in anspruchsvollen Produktionsumgebungen.

Kontaktieren Sie FILCOM für weitere Informationen

Haben Sie Fragen zum OIL CHECK 500 oder möchten Sie mehr über die Überwachung von Druckluftqualität in Ihrer Produktion erfahren? Unser Experte Wilfried Leitenberger steht Ihnen gerne beratend zur Seite.

Wilfried Leitenberger

Geschäftsführer FILCOM GmbH


  •  w.leitenberger@filcom.de
  • +49 711 441 33 22-51